Indoor Rollatoren: Die ideale Unterstützung für den Alltag in den eigenen vier Wänden
Indoor-Rollatoren sind speziell für die Nutzung innerhalb von Gebäuden konzipiert und zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise, leichte Handhabung und Wendigkeit aus. Diese Eigenschaften machen sie zu einer idealen Wahl für Menschen, die sich in der Wohnung sicher und bequem bewegen möchten. Die schmalen Abmessungen ermöglichen ein problemloses Manövrieren durch enge Türen und Flure, während die geringen Gewichte das Handling erleichtern. Ein Indoor-Rollator wirkt dabei wie ein fahrbarer Handlauf: Er gibt auf dem Weg vom Sessel in die Küche oder nachts zur Toilette dort Halt, wo an der Wand keiner ist. In der Schweiz sind diese Modelle auch als Wohnraumrollator oder Zimmerrollator bekannt – gemeint ist dasselbe.
- Für Wohnung, Flur und enge Türen brauchen Sie ein schmales, wendiges Modell mit kleinen, weichen Rädern, die Parkett, Laminat und Fliesen schonen – dafür ist diese Kategorie gemacht.
- Für Spaziergänge auf Kies, Waldwegen und Kopfsteinpflaster sind Outdoor-Rollatoren die richtige Wahl: grössere Räder, dämpfende Bereifung, mehr Bodenfreiheit.
- Wenn das Zugreifen schmerzt oder die Beine im Gehen unvermittelt stocken, finden Sie unter Rollatoren für Arthritis und Parkinson Modelle mit angepassten Bremsgriffen, weichen Unterarmauflagen und Anti-Freezing-Funktion.
- Ersatzteile, Taschen, Getränkehalter und Stockhalter finden Sie beim Zubehör für Rollatoren in einer eigenen Kategorie.
- Wenn Sie zuerst das ganze Sortiment vergleichen möchten, verschaffen Ihnen die Rollatoren einen Überblick über alle Bauformen.
Weitere Mobilitätshilfen finden Sie in unserer Übersicht. Schauen Sie sich die Modelle in Ruhe an, rufen Sie uns an, oder nutzen Sie die Beratung für Indoor-Rollatoren vor Ort in Oberwil-Lieli und Wallisellen.
Passt der Rollator durch Ihre Türen?
Das ist die Frage, an der ein Kauf am häufigsten scheitert – und sie lässt sich in fünf Minuten klären. Messen Sie die schmalste Tür in Ihrer Wohnung im geöffneten Zustand, von Zarge zu Zarge, nicht das Türblatt. Ältere Wohnungen haben oft Durchgänge um 60 Zentimeter, Badezimmertüren manchmal noch weniger.
Wohnraumrollatoren sind bewusst schmal gebaut, viele Modelle messen um die 51 bis 55 Zentimeter. Manche lassen sich zusätzlich quer schieben und kommen so durch besonders enge Stellen. Rechnen Sie ein paar Zentimeter Spiel dazu, damit Sie nicht bei jedem Durchgang zielen müssen.
Zwei weitere Masse gehören dazu: die Griffhöhe, die bei locker hängendem Arm etwa auf Höhe des Handgelenks liegen sollte, und die Belastbarkeit, die je nach Modell unterschiedlich ausfällt und in der Produktbeschreibung steht.
Worauf es beim Indoor-Rollator ankommt
Fünf Merkmale entscheiden darüber, ob ein Rollator in der Wohnung wirklich hilft.
- Bodenschonende Räder – kleine, weiche Rollen greifen auf Parkett, Laminat, Fliesen und Teppich, ohne Spuren zu hinterlassen. Harte Outdoor-Räder tun beides nicht.
- Kippsicherheit – ein Wohnraumrollator soll auch dann tragen, wenn sich jemand mit vollem Gewicht darauf abstützt, etwa beim Aufstehen. Stabile Modelle sind an jeder Stelle des Rahmens belastbar.
- Tablett oder Korb – die häufigste Alltagshilfe überhaupt: Kaffee, Teller oder Wäsche von einem Raum in den anderen bringen, ohne eine Hand freizuhaben. Ein abnehmbares Tablett lässt sich zudem reinigen.
- Gewicht – Indoor-Modelle liegen meist zwischen 5 und 8 Kilogramm. Wer den Rollator über eine Treppenstufe heben oder zur Seite stellen muss, merkt den Unterschied.
- Bremsen – leichtgängige Handbremsen mit Feststellfunktion geben beim Hinsetzen und Aufstehen Sicherheit.
Können Indoor Rollatoren auch im Freien genutzt werden?
Grundsätzlich sind Indoor-Rollatoren nicht für den Einsatz im Freien gedacht. Ihre kleinen, oft glatten Räder bieten auf unebenem Untergrund wie Kopfsteinpflaster, Kieswegen oder rutschigen Oberflächen nicht die notwendige Stabilität. Zudem fehlt ihnen häufig die Robustheit, die draussen erforderlich ist – grössere Räder mit Profil, eine stärkere Rahmenkonstruktion oder eine Federung, die Bodenunebenheiten ausgleicht.
Wer nur gelegentlich kurze Strecken im Freien zurücklegt, etwa auf einem ebenen Trottoir oder im Garten, kann den Indoor-Rollator vorsichtig nutzen. Für längere oder anspruchsvollere Wege empfiehlt sich ein Modell, das für den Aussenbereich entwickelt wurde. Wer beides regelmässig braucht, fährt mit zwei Geräten oft besser als mit einem Kompromiss – die Alternative sind Crossover-Bauformen, die schmal genug für den Flur bleiben und trotzdem grössere Räder haben.
Indoor-Rollator, Wohnraumrollator, Zimmerrollator – wo liegt der Unterschied?
Nirgends. Die drei Begriffe bezeichnen dasselbe Gerät, sie stammen nur aus unterschiedlichen Sprachgebräuchen. „Wohnraumrollator“ ist in der Schweiz besonders verbreitet, „Zimmerrollator“ hört man häufiger im Pflegeumfeld, „Indoor-Rollator“ ist die Bezeichnung, unter der die Modelle im Handel meist geführt werden.
Etwas anderes ist der Dreiradgehwagen: Er hat drei statt vier Räder, ist dadurch besonders wendig, bietet aber keine Sitzfläche. Für kurze Wege in der Wohnung und zum Transportieren von Gegenständen ist er eine leichte, günstige Alternative.
Wenn der Rollator in der Wohnung nicht mehr reicht
Ein Rollator setzt voraus, dass Gehen grundsätzlich möglich ist. Bei leichter Unsicherheit oder einseitiger Entlastung reicht in der Wohnung oft auch eine Gehhilfe wie ein Gehstock oder eine Unterarmgehstütze. Bei Gleichgewichtsproblemen und unsicherem Gangbild ist ein Rollator dagegen die bessere Empfehlung, weil er beidseitigen Halt und eine breite Standfläche bietet.
Wird das Gehen auch auf kurzen Strecken dauerhaft zu anstrengend, ist ein Rollstuhl die nächste Stufe. Viele nutzen beides: den Rollator für die Wege innerhalb der Wohnung, den Rollstuhl für alles darüber hinaus.
Kostenbeteiligung über Krankenkasse und Pro Senectute
Rollatoren stehen in der Regel nicht auf der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) und werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung meist nicht übernommen. Die AHV leistet für Rollatoren ebenfalls keinen direkten Pauschalbeitrag – anders als für Rollstühle. Bei Zusatzversicherungen kann eine Kostenbeteiligung möglich sein, das hängt vom Vertrag ab. Mit einer ärztlichen Verordnung stehen die Chancen deutlich besser, deshalb lohnt sich das Gespräch mit dem Hausarzt vor dem Kauf. Wir empfehlen, den Anspruch anschliessend direkt mit Ihrer Krankenkasse zu klären. Pro Senectute unterstützt in Einzelfällen bei der Finanzierung von Hilfsmitteln für ältere Menschen – die Beratungsstelle in Ihrer Region gibt dazu Auskunft.
Beratung und Service bei Careproduct
Ein Indoor-Rollator wird täglich genutzt – deshalb sollte er zur Wohnung und zur Person passen. Careproduct ist ein Schweizer Fachhändler für Mobilitätshilfen mit kostenloser Beratung unter 0800 88 44 44 und zwei Ausstellungen in Oberwil-Lieli und Wallisellen, in denen Sie die Modelle ausprobieren und auf Ihre Körpergrösse einstellen lassen können. Bringen Sie das Mass Ihrer schmalsten Tür mit, dann ist die Auswahl in wenigen Minuten geklärt. Sie bestellen online oder per Click & Collect, die Lieferung erfolgt in 1–2 Arbeitstagen und ist ab CHF 250.– versandkostenfrei. Es gilt ein Rückgaberecht von 14 Tagen, bezahlt wird bequem auf Rechnung, per Twint, Kredit- oder Debitkarte.
Häufige Fragen zu Indoor Rollatoren
Ein Indoor-Rollator ist ein Rollator, der für die Nutzung in der Wohnung gebaut ist: schmal, wendig, mit kleinen, weichen Rädern, die Parkett, Laminat und Fliesen schonen. Viele Modelle haben ein Tablett oder einen Korb, um Gegenstände von Raum zu Raum zu bringen. In der Schweiz ist auch die Bezeichnung Wohnraumrollator gebräuchlich.
Er muss durch die schmalste Tür Ihrer Wohnung passen. Messen Sie den Durchgang bei geöffneter Tür von Zarge zu Zarge. Wohnraumrollatoren sind meist um 51 bis 55 Zentimeter breit und kommen damit durch die meisten Türen; rechnen Sie einige Zentimeter Spiel dazu.
Ja – dafür sind Indoor-Rollatoren gemacht. Ein Outdoor-Modell ist in der Wohnung dagegen oft zu breit und zu unhandlich, und die härteren Räder können empfindliche Böden beschädigen.
Rollatoren stehen in der Regel nicht auf der MiGeL und werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung meist nicht übernommen. Bei Zusatzversicherungen kann eine Kostenbeteiligung möglich sein – mit einer ärztlichen Verordnung stehen die Chancen deutlich besser. Lassen Sie sich das Rezept vor dem Kauf ausstellen und klären Sie den Anspruch direkt mit Ihrer Krankenkasse. Auch Pro Senectute unterstützt in Einzelfällen ältere Menschen bei der Finanzierung.
Keiner. Beide Begriffe bezeichnen dasselbe Gerät. „Wohnraumrollator“ ist in der Schweiz besonders gebräuchlich, „Indoor-Rollator“ die im Handel übliche Bezeichnung.
