Transferhilfen für sicheres Umsetzen und Bewegen
Der Weg vom Bett in den Rollstuhl, eine Stufe vor der Haustür, das Umsetzen vom Sessel zur Toilette – Transfer-Situationen sind im Pflegealltag täglich. Ohne passende Hilfsmittel werden sie für pflegende Angehörige zur Belastung und für die betroffene Person zum Risiko. Bei Careproduct kaufen Sie Transferhilfen für die häusliche Pflege und für professionelle Anwendungen – online oder mit persönlicher Beratung vor Ort. Welche Lösung passt, hängt davon ab, wie mobil die Person ist und welche Strecke überwunden werden muss – wenige Zentimeter zwischen Bett und Stuhl oder eine ganze Treppe.
- Wenn das eigenständige Aufstehen nicht mehr möglich ist, übernehmen Patientenlifter als Standard- oder Aktivlifter das sichere Heben.
- Passende Gurte, Bügel und Ersatzteile finden Sie beim Patientenlifter Zubehör – vom Standardgurt bis zum Komfort- oder Hygienegurt.
- Wenn eine Treppe das tägliche Hindernis ist, ermöglichen Treppensteiger und Treppenraupen das sichere Überwinden ganzer Treppenläufe – auch mit Rollstuhl.
- Türschwellen und kleinere Höhenunterschiede überwindet man mit Rampen, faltbar, teleskopierbar oder fest installiert – je nach Einsatzort drinnen oder draussen.
- Für die vielen kleineren Transfers im Alltag helfen Rutschbretter und Umsetzhilfen wie Gleitlaken, Transfergurte und Aufrichtgriffe.
Beim Wechsel vom Bett auf den Stuhl oder beim Einstieg ins Auto ersparen Drehteller und Drehsitzkissen die ungesunde Drehbewegung. - Grösseren Kontext zu weiteren Mobilitätshilfen finden Sie in unserer Übersicht. Stöbern Sie in Ruhe durch das Sortiment, lassen Sie sich telefonisch beraten oder nutzen Sie die Beratung für Transferhilfen vor Ort in Oberwil-Lieli und Wallisellen.
Rückenschutz für pflegende Angehörige
Eine der häufigsten körperlichen Belastungen in der häuslichen Pflege ist der Rücken – und sie entsteht oft beim Transfer. Wer regelmässig hebt, zieht oder schiebt, ohne dafür ausgebildet zu sein, riskiert Beschwerden. Transferhilfen sind deshalb nicht nur ein Komfort für die pflegebedürftige Person, sondern vor allem ein Schutz für die pflegenden Angehörigen. Ein Rutschbrett ersetzt das Hochheben, ein Drehteller spart eine ungesunde Drehbewegung, ein Patientenlifter macht das Anheben überhaupt erst sicher möglich. Wer einmal erlebt hat, wie viel Kraft eine richtige Hilfe spart, wird sie nicht mehr missen.
Patientenlifter oder Aktivlifter – worin liegt der Unterschied?
Ein Standardlifter (auch passiver Lifter) hebt eine Person vollständig vom Bett oder Stuhl an, wenn sie selbst kaum noch mitarbeiten kann. Sie hängt im Gurt und wird gehoben und verfahren. Ein Aktivlifter (auch Aufrichtlifter) ist für Personen, die noch etwas Restkraft im Oberkörper und in den Beinen haben – der Lifter unterstützt das Aufrichten, die Person zieht sich an einem Griff hoch und stellt sich auf eine Trittplatte. Aktivlifter erhalten und nutzen die Restmobilität, statt sie zu ersetzen; Standardlifter sind die richtige Wahl, wenn diese Mitarbeit nicht mehr möglich ist. Manche Modelle lassen sich umrüsten – das ist sinnvoll, wenn sich der Zustand verändern kann. Welcher Typ passt, sollten Sie mit Arzt oder Pflegefachperson abstimmen.
Rampen richtig wählen – auf die Steigung kommt es an
Eine Rampe ist nur dann sicher, wenn die Steigung zum Rollstuhl passt. Die maximal zulässige Steigung hängt vom Rollstuhl-Modell und vom Antriebs-Typ ab und steht in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Rollstuhls. Bei Türschwellen genügt oft eine kurze Schwellenrampe, für höhere Stufen oder Eingangstreppen sind faltbare oder teleskopierbare Rampen die bessere Wahl. Wer unsicher ist, schaut vor dem Kauf in die Bedienungsanleitung des Rollstuhls oder fragt kurz bei uns nach – wir helfen, die passende Rampenlänge zur jeweiligen Höhe zu finden.
Transferhilfen im Zusammenspiel mit anderen Mobilitätshilfen
Transferhilfen überbrücken die Strecke zwischen zwei Punkten – sie ersetzen aber nicht das Fortbewegungsmittel selbst. Wer nach dem Transfer im Sitzen unterwegs ist, braucht dazu einen passenden Rollstuhl; bei Treppensteigern und Rampen ist ohnehin entscheidend, welches Modell zum Einsatz kommt.
Solange kürzere Strecken noch zu Fuss möglich sind, geben ein Rollator oder eine passende Gehhilfe den nötigen Halt – Transferhilfen kommen dann punktuell dazu, etwa beim Aufstehen aus dem Bett. Für längere Wege ausser Haus ergänzt ein Elektromobil für Senioren den Bewegungsradius.
Beratung und Service bei Careproduct
Transferhilfen sind oft grössere Anschaffungen, und gute Beratung verhindert Fehlkäufe. Careproduct ist ein Schweizer Fachhändler für Pflege- und Mobilitätshilfen mit kostenloser Beratung unter 0800 88 44 44 und zwei Ausstellungen in Oberwil-Lieli und Wallisellen, in denen Sie viele Modelle vor dem Kauf anschauen können. Sie bestellen online oder per Click & Collect. Bei Patientenliftern erfolgt die Lieferung per Camion in 2–3 Arbeitstagen, alle anderen Transferhilfen versenden wir innert 1–2 Arbeitstagen, ab CHF 250.– versandkostenfrei. Es gilt ein Rückgaberecht von 30 Tagen, bezahlt wird auf Rechnung.
Häufige Fragen zu Transferhilfen
Transferhilfen sind Hilfsmittel, die das Umsetzen, Heben oder Bewegen einer Person erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen. Dazu gehören Patientenlifter, Aktivlifter, Treppensteiger, Rampen, Rutschbretter, Gleitlaken, Aufrichtgriffe und Drehteller.
Ein Patientenlifter (Standardlifter) hebt eine Person vollständig an und ist die richtige Wahl, wenn die Person beim Aufstehen nicht mehr mithelfen kann. Ein Aktivlifter unterstützt das Aufrichten und nutzt die Restkraft der Person – sinnvoll, wenn der Oberkörper noch Halt bietet und die Beine teilweise belastet werden können.
Die maximal zulässige Steigung hängt vom Rollstuhl-Modell ab. Sie steht in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Rollstuhls oder lässt sich beim Hersteller erfragen. Im Zweifel beraten wir Sie gerne, welche Rampenlänge zur überwindenden Höhe passt.
Verschiedene Transferhilfen stehen auf der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) des Bundes. Mit ärztlicher Verordnung beteiligt sich die obligatorische Krankenpflegeversicherung an den Kosten – je nach Produkt und Diagnose. Bei grösseren Anschaffungen wie Patientenliftern lohnt sich eine Kostengutsprache vor dem Kauf.
