Rollator-Zubehör: Taschen, Gurte, Stockhalter und mehr
Vieles am Rollator lässt sich nachrüsten – und oft ist es eine Kleinigkeit, die den Alltag spürbar erleichtert: ein Rückengurt, damit das Sitzen sicherer wird, ein Stockhalter, damit der Gehstock nicht ständig herunterfällt, ein Schirm, damit man bei Regen beide Hände am Griff behält. Wichtig ist die Modellzuordnung: Vieles ist passgenau für eine bestimmte Baureihe gefertigt. Wenn Sie unsicher sind, welches Teil zu Ihrem Rollator gehört, rufen Sie uns an – wir klären das anhand von Modell und Baujahr.
Rückengurte und Rückenlehnen, Taschen, Körbe und Tabletts, Stockhalter, Schirme und Ponchos, Sitzkissen, Klingeln, Reflektoren und Leuchten, Schlepp- und Schleifbremsen sowie Ersatzteile für Bereifung und Korb finden Sie in der Liste unten.
- Grössere Räder und dämpfende Bereifung für Kies und Waldwege bieten die Outdoor-Rollatoren.
- Schmal und wendig für Wohnung und enge Türen sind die Indoor-Rollatoren.
- Unterarmauflagen, Schleppbremse oder Einhandbremse finden Sie bei den Rollatoren für Arthritis und Parkinson.
- Wenn Sie zuerst das ganze Sortiment vergleichen möchten, verschaffen Ihnen die Rollatoren einen Überblick über alle Bauformen.
Weitere Mobilitätshilfen finden Sie in unserer Übersicht. Schauen Sie sich das Zubehör in Ruhe an, rufen Sie uns an, oder nutzen Sie die Beratung für Rollator-Zubehör vor Ort in Oberwil-Lieli und Wallisellen.
Passt das Zubehör zu meinem Rollator?
Das ist die häufigste Frage – und die Antwort lautet: meistens nur teilweise. Rückengurte, Taschen, Tabletts und Stockhalter sind in der Regel für eine bestimmte Baureihe gefertigt. Ein Tablett für die Gemino-Reihe passt nicht auf einen Taima, ein Rückengurt für den Carbon Overland nicht auf den Carbon Ultralight.
Universell passend sind dagegen Teile, die über eine Klemmung an der Rohrstange befestigt werden – Klingeln für Rohrdurchmesser von 22 bis 32 Millimetern etwa, Getränkehalter, Reflektoren oder Rollator-Abdeckungen. Auch der universelle Rückengurt lässt sich an vielen Standardrollatoren montieren.
Wenn Sie unsicher sind: Notieren Sie Modellbezeichnung und, wenn möglich, das Baujahr – bei einigen Reihen haben sich die Befestigungen über die Jahre geändert. Mit diesen Angaben klären wir am Telefon in wenigen Minuten, welches Teil passt.
Womit lässt sich ein Rollator am ehesten verbessern?
Aus der Beratung heraus sind es vier Dinge, die am häufigsten nachgerüstet werden.
- Ein Rückengurt oder eine Rückenlehne, weil viele Rollatoren zwar eine Sitzfläche haben, aber nichts, woran man sich anlehnen kann. Das macht die Pause erst zur Pause.
- Ein Stockhalter, weil viele zusätzlich einen Gehstock nutzen und ihn sonst quer über den Korb legen.
- Ein Schirm oder Poncho, weil sich Regenschirm und Rollator mit zwei Händen nicht gleichzeitig führen lassen.
- Reflektoren, Klingel oder eine Leuchte, weil es im Winter früh dunkel wird und der Weg zum Briefkasten oder zur Haltestelle dann anders aussieht als im Sommer.
Zubehör für den Winter
In der kalten Jahreszeit ändern sich die Anforderungen. Rollator-Handschuhe halten die Hände warm, ohne dass man sie zum Bremsen ausziehen muss. Reflektoren und Leuchten sind ab November wichtiger als alles andere. Und für den Active Walker gibt es einen Ski-Adapter, mit dem sich der Rollator auf Schnee führen lässt – wer im Winter draussen unterwegs bleiben möchte, findet dafür sonst kaum eine Lösung.
Bremsen nachrüsten: Schleppbremse und Schleifbremse
Wird der Rollator zu schnell oder läuft er auf abschüssigem Gelände von selbst weiter, lässt sich das an manchen Modellen nachrüsten. Eine Schleppbremse oder Schleifbremse wird an den Hinterrädern montiert und legt einen Dauerwiderstand auf die Räder, sodass die Geschwindigkeit gleichmässiger bleibt. Für die Gemino-30-Reihe und den Tiger Indoor gibt es das jeweils als Nachrüstsatz.
Bei welchem Widerstand es angenehm wird, zeigt sich beim Ausprobieren. Wenn Sie unsicher sind, ob sich das Nachrüsten lohnt oder ob ein anderes Modell die bessere Lösung wäre, sprechen Sie uns an.
Zubehör für besondere Situationen
Wer eine tragbare Sauerstoffflasche mitführt, braucht dafür eine sichere Halterung am Rollator statt einer Tasche über der Schulter. Für den Active Walker und die Gemino-Reihe gibt es passende Halter und Körbe.
Ein zweites Thema kommt aus dem Pflegealltag: In Heimen und Kliniken stehen oft mehrere baugleiche Rollatoren nebeneinander. Ein personalisiertes Namensschild erspart die Suche und die Verwechslung.
Beratung und Service bei Careproduct
Beim Zubehör entscheidet die Passform. Careproduct ist ein Schweizer Fachhändler für Mobilitätshilfen mit kostenloser Beratung unter 0800 88 44 44 und zwei Ausstellungen in Oberwil-Lieli und Wallisellen. Bringen Sie den Rollator mit, dann probieren wir das Teil direkt an – das erspart Rücksendungen. Sie bestellen online oder per Click & Collect, die Lieferung erfolgt in 1–2 Arbeitstagen und ist ab CHF 250.– versandkostenfrei. Es gilt ein Rückgaberecht von 14 Tagen, bezahlt wird bequem auf Rechnung, per Twint, Kredit- oder Debitkarte.
Häufige Fragen zu Rollator-Zubehör
Nein. Rückengurte, Taschen, Tabletts und Stockhalter sind meist für eine bestimmte Baureihe gefertigt. Universell passend sind vor allem Teile mit Rohrklemmung wie Klingeln, Getränkehalter und Reflektoren sowie universelle Rückengurte für Standardrollatoren.
Sie brauchen die Modellbezeichnung Ihres Rollators und möglichst das Baujahr, weil sich Befestigungen über die Jahre ändern können. Beides steht in der Regel auf einem Aufkleber am Rahmen. Mit diesen Angaben klären wir das telefonisch.
Rückengurte und Rückenlehnen, Taschen, Körbe und Tabletts, Stockhalter, Schirme und Ponchos, Sitzkissen, Klingeln, Reflektoren und Leuchten. Bei einzelnen Modellen lassen sich zusätzlich Schlepp- oder Schleifbremsen montieren.
Ja. Für den Active Walker gibt es einen Sauerstoffflaschenhalter, für die Gemino-Reihe einen Korb mit Halterung für tragbare Sauerstoffflaschen. Beides wird am Rahmen montiert und hält die Flasche während des Gehens sicher.
Ja. Bringen Sie Ihren Rollator mit, dann montieren wir das Teil direkt an – so sehen Sie sofort, ob es passt.
Zubehör wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung in der Regel nicht übernommen. Bei Zusatzversicherungen kann eine Beteiligung möglich sein – bei medizinisch begründetem Bedarf und mit ärztlicher Verordnung stehen die Chancen besser. Klären Sie das am besten direkt mit Ihrer Krankenkasse.
